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Altersflecken

Altersflecken – lästig, aber ungefährlich

Unschön und lästig sind diese kleinen, bräunlichen Hautflecken, die vor allem an Händen und im Gesicht auftreten. Sorgen bereiten sollten diese gutartigen Pigmentflecken Ihnen aber nicht.

Sie sind eine typische Hautveränderung besonders der reifen Haut und können mit modernen Methoden sogar entfernt werden. Lesen Sie hier, wie sie entstehen und wie Sie vorbeugen können.

Wie entstehen Altersflecken?

Altersflecken sind wie Muttermale oder Sommersprossen eine gutartige Hautveränderung, die aber meist erst im Alter auftritt und sich nicht zurückbildet. Die bis einige Zentimeter großen, bräunlichen Pigmentansammlungen in der Haut werden daher auch Lentigo senilis genannt.

Ihr zweiter medizinischer Name, Lentigo solaris, deutet schon auf eine Ursache ihrer Entstehung hin: chronische Sonnenexposition. Daher entstehen Sie hauptsächlich an den lichtexponierten Stellen wie Gesicht, Handrücken, Dekolleté oder Streckseiten der Unterarme. Helle Haut, Sonnenbrände oder häufige Sonnenbäder auch ohne Sonnenbrände begünstigen daher die Entstehung.

Durch die UV-Strahlung entstehen freie Radikale in der Haut, welche die Zellen schädigen können. Die Zellen sterben ab und hinterlassen nach ihrem Abbau das Pigment Lipofuszin, das auch Alterspigment genannt wird. Auch Alkohol- und Tabakkonsum, einige Medikamente und Nitrit fördern die Entstehung der freien Radikale und damit die Ausbildung der Altersflecken.

Was kann man tun?

Zunächst sollte sichergestellt werden, dass es sich um Altersflecken und nicht um eine andere Hautveränderung (z.B. Melanom) handelt. Bei Veränderungen der Größe, Farbe, Juckreiz oder Blutung sollte dringend ein Hautarzt aufgesucht werden.

Für kleine und blasse Veränderungen ist die kosmetische Abdeckung mit deckendem Make-up, die so genannte Camouflage, eine kurzfristige, aber einfache Lösung. Längerfristig helfen z.B. verschiedene Bleich- oder Schälverfahren. Hierbei werden Cremes auf die entsprechenden Stellen aufgetragen. Präparate mit Vitamin-A-Säure führen zu einer Schälung der Haut, während Brunnenkresse-Extrakte einen bleichenden Effekt haben. Bei dieser Form der Behandlung kann es zu Hautreizungen mit Rötung, Juckreiz und Quaddeln kommen.

Eine andere Methode ist die so genannte Dermabrasion, die mechanische Entfernung der obersten Hautschicht. Dazu dienen Fruchtsäure-Peeling oder Kälte-Peeling mit flüssigem Stickstoff. Die Haut ist nach der Therapie sehr empfindlich und muss bis zur Abheilung vor Sonne geschützt werden.

Moderne Laserverfahren

Die modernste Methode bieten die Laser-Verfahren, die gezielt die Pigmente in der Haut zerstören, ohne das umliegende Gewebe zu beeinträchtigen. Das Laserlicht wird von den pigmentierten Arealen absorbiert und in Hitze (bis zu 1000 °C) umgewandelt, welche das Pigment zerstört. Umliegende Bezirke werden dabei kaum erhitzt.

Nach der Behandlung werden die zerstörten Pigmente abgebaut und abtransportiert. Es kommt zu Symptomen eines leichten Sonnenbrandes, und es bilden sich kleine Krusten, die auf keinen Fall entfernt werden dürfen, da sonst die Gefahr der Narbenbildung besteht. In den ersten Wochen nach der Therapie muss die Haut mit hohem Lichtschutzfaktor geschützt werden.

Die Behandlung kostet 100 bis 200€ pro Sitzung, meist sind mehrere Sitzungen erforderlich. Je nach Sonnenexposition können die Altersflecken später erneut auftreten.

Wie kann man vorbeugen?

Vor allem helle Haut birgt ein hohes Risiko für sonnenbedingte Hautalterung. Der beste Schutz ist die Vermeidung von übermäßiger Sonnenbestrahlung. Verwenden Sie immer Pflegeprodukte mit Lichtschutzfaktor.

Vermeiden Sie Genussgifte wie Tabak und Alkohol, und schützen Sie Ihre Haut durch eine ausreichende Versorgung mit Antioxidantien wie Vitamin C, Vitamin E, Carotinoiden, Coenzym Q10, Bioflavonoiden, Zink und Selen. Vitamin E spielt eine besonders große Rolle bei der Vernichtung freier Radikale und kann auch äußerlich angewendet werden.