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Osteoporose

Häufig wird der Knochenschwund erst nach dem Bruch erkannt

Osteoporose ist ein Begriff, den man häufig zu hören bekommt. Das hat doch etwas mit Knochen zu tun, oder?

Richtig, die Osteoporose ist eine so genannte systemische Skeletterkrankung, die sich durch Abbau von Knochenmasse und einem höheren Fraktur-(Bruch)risiko bemerkbar macht. Besonders der Schenkelhals-, die Vorderarm- und die Wirbelkörperfrakturen werden gehäuft durch Osteoporose hervorgerufen.

Diese Knochenerkrankung ist die häufigste im hohen Lebensalter. In 80 Prozent aller Osteoporosefälle sind Frauen nach der Menopause betroffen. In einem Alter über 70 Jahre sind jedoch beide Geschlechter gleich vertreten.

Wie kommt es zur Osteoporose?

Wie immer gibt es natürlich nicht nur eine Ursache, sondern auch verschiedene Formen der Erkrankung. Die Ursachen lassen sich in beeinflussbare und nicht beeinflussbare Faktoren einteilen.

Beeinflussbare Riskofaktoren:

  • Mangel an Geschlechtshormonen
  • Inaktivität, kein Sport
  • Falsche Ernährung, zu wenig Calcium und/oder Vitamin D, allgemeine Unterernährung
  • Rauchen

Nicht beeinflussbare Riskofaktoren:

  • Alterungsprozess
  • Geschlecht (Frauen wesentlich häufiger betroffen)
  • Genetische Faktoren

Wie macht sich die Osteoporose bemerkbar?

  • Knochenschmerzen, vor allem im Rücken
  • Vermehrte Brüche ohne starke Verletzung, z.B. Unterarmbruch, wenn man sich eigentlich nur am Türrahmen gestoßen hat
  • Körpergrößenabnahme

Wie erkennt der Arzt Osteoporose?

Eines der einfachsten Diagnostikmittel ist das Röntgenbild. Das tut dem Betroffenen nicht weh und gibt eine Menge Anhaltspunkte.

Außerdem existiert die Knochendichtemessung, auch Densitometrie genannt. Gemessen wird dabei per Computertomographie („die Röhre") die Knochenvolumenmineraldichte in g/m3 oder per Dual-X-Ray-Absorptiometrie die Flächendichte des Knochenmineralgehaltes in g/cm2.

Beide Systeme erlauben eine Aussage über den Mineralgehalt des Knochens und eignen sich auch besonders für Langzeitkontrollen, um den Knochenabbau im Auge zu behalten. Ein Knochenszintigramm zeigt zusätzlich die Aktivität der Abbauherde an.

Die genaue Diagnose der Osteoporose ist sehr wichtig, denn als Differenzialdiagnosen kommen z.T. auch Knochentumore in Betracht, die anders therapiert werden müssen.

Wie kann die Osteoporose therapiert werden?

Als Erstes ist es natürlich immer besser, schon im Voraus Prophylaxe zu betreiben. Mit calciumreicher Ernährung, viel Bewegung und Nikotinverzicht ist schon viel getan. Außerdem kann man bei Mangel an Geschlechtshormonen diese hinzufügen.

Wenn es jedoch schon zu einer Osteoporose gekommen ist, kann man auch noch einiges machen. Auch dort ist wieder die Mobilisation sehr wichtig: Krankengymnastik, Physiotherapie, Rehabilitationssportgruppen.

Die Calciumzufuhr muss gesteigert werden – für Erwachsene 1000 mg pro Tag, und bei über 65-Jährigen sogar 1500 g pro Tag.

Zudem gibt es noch Therapieformen mit Vitamin D, Calcitonin, Bisphosphonaten und Flouriden. Die richtige Therapie wird dabei für jeden individuell mit dem Arzt abgesprochen und kann so die maximale Wirksamkeit erreichen.