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Homocystein - Gefahr für die Gefäße.

B-Vitamine senken erhöhte Homocystein-Werte.

Die meisten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind inzwischen fast jedem bekannt: Bluthochdruck, Rauchen, Fettstoffwechselstörungen, Übergewicht und Bewegungsmangel. Von der Aminosäure Homocystein als Auslöser für Herzinfarkt oder Schlaganfall hingegen haben viele Menschen noch nie etwas gehört. Dauerhaft zu hohe Homocystein-Spiegel schädigen die Gefäßwände und sollten deshalb gesenkt werden. Dies gelingt durch die Zufuhr der Vitamine Folsäure, B6 und B12.

Homocystein ist ein Eiweißbaustein, der beim Abbau der Aminosäure Methionin entsteht. Während Methionin ein lebenswichtiger Eiweißbaustein ist, der mit der Nahrung aufgenommen werden muss, ist Homocystein ein Zellgift, dass vom Körper schnellstmöglichst abgebaut beziehungsweise in einen ungefährlichen Stoff umgewandelt werden muss. Dazu benötigt man die B-Vitamine Folsäure (B9), B6 und B12. Eine Unterversorgung mit diesen Vitaminen ist die Hauptursache für erhöhte Homocysteinspiegel im Blut. Sind die Homocystein-Werte dauerhaft zu hoch, besteht die Gefahr, dass sich die Arterien verengen und die Gefäßwände verhärten. Das Blut kann nicht mehr so gut durch die Gefäße fließen und verklumpt auch leichter. In manchen Organen kann so die Blutversorgung komplett zum erliegen kommen. Passiert dies im Herzen, spricht man vom Herzinfarkt; im Gehirn führt dies zum Schlaganfall.

Vorbeugen kann man diesen Herz-Kreislauf-Erkrankungen durch eine gesunde Lebensweise und ab dem 50. Lebensjahr durch die regelmäßige Bestimmung des persönlichen Homocystein-Spiegels. Diese Messung kann jeder Hausarzt oder Internist zum Beispiel im Rahmen der üblichen Blutuntersuchungen mitbestimmen. Menschen mit bereits bestehenden Gefäßerkrankungen sollten besonders darauf achten, dass der Homocystein-Spiegel regelmäßig bestimmt wird. Ist dieser zu hoch, muss die Zufuhr an B-Vitaminen gesteigert werden.

Wird der Grenzwert von 10 Mikromol/l nur leicht überschritten, reicht es meist, mehr Lebensmittel zu essen, die reich an Vitamin B6, B12 und Folsäure sind. Gute Folsäurelieferanten sind grünes Blattgemüse, Vollkornprodukte, Brokkoli und Hülsenfrüchte. Vitamin B6 ist vor allem in Fleisch, Fisch, Innereien, Nüssen und Bananen enthalten. Den Vitamin B12-Bedarf kann man nur mit tierischen Lebensmitteln wie Fleisch, Eier und Milchprodukten decken, in pflanzlichen Lebensmitteln ist dieses Vitamin nicht enthalten.

Bei einem Homocystein-Wert von 15 Mikromol/l und mehr reicht eine gesunde, vitaminreiche Ernährung meist nicht mehr aus. Hier empfiehlt sich die Einnahme von hochdosierten Vitaminpräparaten wie beispielsweise Medyn forte, in denen die drei B-Vitamine kombiniert und hochdosiert sind. Vor einer Überdosierung braucht man dabei keine Angst zu haben, die Behandlung mit hochdosierten Vitaminen sollte jedoch immer von einem Arzt durchgeführt und überwacht werden.

(Text, Skizze: Deutsches Grünes Kreuz e.V.; Photo permanent)

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