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Vielflieger und Familien

Stöpsel vermindern Druck während Flugreisen

Flugreisen sind aus dem modernen Leben nicht mehr wegzudenken. Jedes Jahr sind sage und schreibe etwa 1,7 Milliarden Menschen mit dem Flieger unterwegs. Wissenschaftlichen Studien zufolge leidet davon jedoch knapp jeder Dritte dabei immer wieder unter Ohrenschmerzen oder anderen Ohrbeschwerden. Luftdruckunterschiede beim Start und insbesondere bei der Landung sind Schuld daran, dass die Betroffenen einen mehr oder minder schmerzhaften Druck auf den Ohren spüren. Das so genannte Barotrauma wird durch einen signifikanten Unterschied zwischen dem Luftdruck im Mittelohr und der Umgebungsatmosphäre ausgelöst. Normalerweise wird diese Druckdifferenz durch das Öffnen und Schließen der Eustachischen Röhren von selbst ausgeglichen. Doch das funktioniert nicht immer. Schon ein Schnupfen, eine Nebenhöhlenentzündung oder eine Allergie können das Gewebe am Eingang der Röhren derart anschwellen lassen, dass ihre Funktionsfähigkeit eingeschränkt ist. Die klimatisierte, sehr trockene Luft an Bord kann auch bei gesunden Passagieren zum Anschwellen der Nasenschleimhaut und Blockade der Röhren beitragen.

Nicht nur Urlaubsreisende, sondern vor allem Vielflieger, die häufig abheben müssen, um von einem Meeting zum nächsten zu kommen, können auf Erkältungen, Allergien oder empfindliche Ohren wenig Rücksicht nehmen. Das kann jedoch zu Schmerzen, Hörbeeinträchtigungen, Trommelfellriss oder Tinnitus führen. Um Ohrbeschwerden vorzubeugen, sollte man folgende Empfehlung beachten:

  • Falls die Schleimhäute geschwollen und die Nebenhöhlen verstopft sind, kurz vor dem Abflug und bei Beginn des Sinkfluges ein abschwellendes Nasenspray anwenden oder Allergietabletten einnehmen. Diese Medikamente, die allerdings nicht für den Dauergebrauch bestimmt sind, machen die Nase frei und sorgen dafür, dass sich die Eustachischen Röhren öffnen können.
  • Einige Male kräftig schlucken oder bei geschlossenem Mund und zugehaltener Nase mit Druck ausatmen, um die Ohren wieder zu öffnen.
  • Vor Beginn des Sinkfluges wach sein, da während des Schlafes kein Druckausgleich im Ohr stattfinden kann.
  • Schlucken, gähnen oder beispielsweise Kaugummi kauen. Die Kieferbewegungen sorgen dafür, dass sich die Ohrtrompete im Mittelohr öffnet und der Druckausgleich zwischen Mittelohr und Nasen-Rachen-Raum möglich ist.
  • EarPlanes verwenden. Die patentierten Silikonohrstöpsel (erhältlich in Apotheken, Preis pro Paar ca, 8,15 Euro) besitzen einen integrierten Druckregulator aus Keramik, der bei Veränderung des Luftdrucks für einen Ausgleichsdruck im Mittelohr sorgt, das Trommelfell entlastet und Beschwerden lindert. Die praktischen Ohrstöpsel sind nicht nur für Vielflieger geeignet, sondern auch in kleineren Größen für Kinder von ein bis elf Jahren erhältlich. Da die Kleinen Atemtechniken zum Druckausgleich noch nicht beherrschen, sind Start und Landung auf Urlaubsreisen für sie häufig eine besondere Tortur.

(Quelle: djd/ pt; Foto: djd/ i love image/ Fotolia.com)