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Klimatherapie

Das Klima beeinflusst den Organismus des Menschen permanent und in unterschiedlicher Weise

„Klima ist die Summe aller Umwelteinflüsse, die die menschlichen Sinne affizieren. Es setzt sich zusammen aus Temperatur, Feuchtigkeit, barometrischem Druck, der Ruhe oder Bewegung der Luft, der elektrischen Spannung, der Reinheit der Atmosphäre oder der Vermengung mit mehr oder minder schädlichen gasförmigen Exhalationen, ähnlich dem Grad habitueller Durchsichtigkeit und Heiterkeit des Himmels. Dies ist nicht nur wichtig für die vermehrte Wärmestrahlung des Bodens, die organische Entwicklung der Gewächse und die Reifung der Früchte, sondern auch für die Gefühle und die ganze Seelenstimmung des Menschen." (A. v. Humboldt, 1845)

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, dass Sie gezielt etwas für Ihre Gesundheit tun können, indem Sie vielleicht den nächsten Urlaub in einem Klima verbringen, das erfahrungsgemäß positive Auswirkungen auf Ihre Beschwerden zeigt? Klimatherapie heißt Aufenthalt in der natürlichen Umgebung im Freien und möglichst wenig in Innenräumen. Und genau dieser Aufenthalt in dem jeweiligen Klima beeinflusst den Organismus des Menschen permanent und in unterschiedlicher Weise.

Bei Asthma ans Meer

Das Meeresküstenklima birgt auf der einen Seite durch Strahlung und Wind starke Reize, durch die abgeschwächten tages- und jahreszeitlichen Temperaturschwankungen dagegen auch schwache Reize. Die bekannten Hitzeperioden im Sommer werden durch die kühlere Meeresluft kompensiert. Vor allem im Sommer findet aufgrund der unterschiedlichen Erwärmung und Entwärmung von Wasser und Boden eine Luftbewegung statt, die am Tag als frische Seebrise und in der Nacht als Landwind weht.

Das Seeklima ist besonders für Menschen mit Erkrankungen der Atemwege, wie chronische Nasennebenhöhlenentzündungen, Ohrenentzündungen und Asthma, geeignet. In der Luft am Strand befinden sich feinste Wassertröpfchen, die die Schleimproduktion im gesamten Nasen-Rachen-Raum verändern, sodass der Schleim verflüssigt wird und die Schleimhäute gereinigt werden.

Bei allergischem Asthma sind besonders die Nordseeinseln zu empfehlen, da die Allergene in der Luft dort minimal sind. Nutzen Sie ein Bad im kühlen oder kalten Meerwasser doch gleich als Therapie, z.B. bei zu niedrigem Blutdruck oder Krampfadern.

Bluthochdruck? Ab in die Berge!

Das Mittelgebirgsklima zeigt positive Wirkungen schon ab einer Höhe von 400 Metern. Im Gegensatz zum Tiefland kommen in dieser Höhe kaum schwüle Wetterlagen vor. Im Mittelgebirge sind die tageszeitlichen Temperaturschwankungen ausgeprägter, was einen milden Reiz darstellt. Der vom Gebirge wehende nächtliche Wind sorgt im Sommer für Abkühlung und gleichzeitig für eine Reinigung der Luft. Da dieses Klima eine echte Schonwirkung hat, können Sie allein durch mehrwöchigen Aufenthalt, ohne zusätzliche Aktivität, Ihre körperliche Leistungsfähigkeit steigern, wie Untersuchungen an Kurpatienten zeigen konnten. Ansonsten ist es allgemein gut, falls Sie Probleme mit zu niedrigem Blutdruck oder Rheuma haben.

Das Hochgebirgsklima hat gegenüber dem Tiefland die am stärksten ausgeprägten Änderungen aufzuweisen: Luftdruck und Sauerstoffpartialdruck nehmen ab, ebenso wie Wasserdampfdruck und Temperatur. Die UV-Strahlung nimmt zu und – besonders positiv für Allergiker – die Luftverunreinigung und vor allem die Zahl der Allergene sind stark reduziert.

Besonders zu empfehlen ist dieses Klima für Menschen, die an chronischen Lungenerkrankungen, wie zum Beispiel Asthma oder chronischer Bronchitis, leiden. Aber auch bei leichtem Bluthochdruck, Neurodermitis und Schuppenflechte zeigen sich Verbesserungen des Wohlbefindens. Bei Ihrer Urlaubsplanung sollten Sie beachten, dass Sie mindestens zwölf Tage dort verbringen sollten, um erstens Ihrem Körper ausreichend Zeit zu bieten, sich entsprechend umzustellen, und zweitens, um auch auf längere Zeit danach noch die positiven Auswirkungen auf Ihre Gesundheit spüren zu können.