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Sauberkeitserziehung

Zeitgemäße Sauberkeitserziehung

Für unsere Eltern gab es wohl nichts Schöneres, als sagen zu können: "Klar ist das Kleine sauber!" Damals glaubte man noch, je früher, desto besser.

Schließlich bedeutet "Trockenheit" einen großen Schritt in Richtung Selbständigkeit für das Kind und eine enorme Erleichterung, d.h. weniger Arbeit, für die Eltern. Oft hängt sogar die Aufnahme in den Kindergarten davon ab.

Heute strebt man aber in Hinblick auf die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes einen schonenderen Weg an. Es scheint für das Kind vorteilhafter zu sein, abzuwarten, bis es selbst die Initiative ergreift. Meistens ist das zwischen dem zweiten und dritten Lebensjahr der Fall, wenn die Kinder auch all das können wollen, was die Eltern machen.

Ist mein Kind ein Spätentwickler?

Die meisten Eltern machen sich Sorgen, dass ihr Kind krank sei. Andere Eltern schüren diese Angst meist noch, wenn sie von ihren eigenen Sprösslingen berichten. Wenn es nach diesen Geschichten ginge, wären 80% aller Kinder bereits sauber auf die Welt gekommen. Bei den meisten stellt sich Windelfreiheit irgendwann von ganz allein ein. Auf zu großen Druck reagieren Kinder oft sogar mit dem Gegenteil und gehen erst recht nicht aufs Töpfchen, oder es klappt einfach nicht. Außerdem – können Sie auf Kommando? Einschränkend muss man aber sagen, dass in sehr seltenen Fällen wirklich organische Ursachen dahinter stecken, z.B. Harnwegsinfekte oder nicht entdeckte Organfehlbildungen. Bei Zweifeln hilft der Kinderarzt gern; Sie werden sicher nicht die Ersten sein, die mit solchen Sorgen zu ihm kommen.

Nach dem vierten Lebensjahr

Rückschläge nach dem vierten Lebensjahr, besonders nachts, haben meist andere Ursachen. Die Geburt eines Geschwisterchens, ein Umzug oder der Tod der Oma sind sehr häufig dafür verantwortlich. Nehmen Sie das kleine Missgeschick nicht so krumm. Ein wenig mehr Aufmerksamkeit ist oft die beste Medizin.

Tipps für den Anfang

Einige Gründe sprechen für den Sommeranfang als idealen Zeitpunkt für den Beginn der Sauberkeitserziehung. Oft beginnt der Kindergarten nach dem Sommer, und für den müssen Kinder oft schon trocken sein, um aufgenommen werden zu können. Außerdem lässt sich leichte Sommerkleidung einfacher ausziehen, und das notfallmäßige Geschäft im Freien bietet guten Übungsraum. Besonders bei den kleinen Damen ist schon von Anfang an darauf zu achten, dass sie nach dem großen Geschäft von vorn nach hinten abwischen, um Darmbakterien von der Harnröhre fern zu halten.

Auf spielerische Art lernen die Kleinen auch vom Teddy oder der Puppe, die beide selbstverständlich auch Windeln tragen und ein Töpfchen besitzen. Manche Kinder sind aber schon von Anfang an gegen den Topf eingestellt; da hilft der Toiletteneinsatz. Dann können die Kleinen, genau wie die Großen, auf das gleiche Klo gehen. Vergessen Sie besonders auf längeren Reisen den Topf nicht, um nervenzerrüttendes Klosuchen zu vermeiden. Als Letztes sei noch erwähnt, dass lobende Worte oft den nächsten ordnungsgemäßen Toilettenbesuch garantieren.

Trocken über die Nacht

Nur selten werden Kinder gleichzeitig am Tage und in der Nacht trocken. Deshalb einige Tipps:

  • Lassen Sie auch nachts den Weg zur Toilette beleuchtet, dann findet sich der Weg leichter und ist weniger angsteinflößend.
  • Lassen Sie das Kind am Tag viel trinken, und reduzieren Sie die Menge gegen Abend.
  • Um auch gegen einen schlimmen Traum gewappnet zu sein, sollte gerade in der ersten Zeit noch eine Gummieinlage zwischen Matratze und Bettlaken gelegt werden, um das "Malheurchen" zu begrenzen.
  • Einteilige Schlafanzüge lassen sich schlechter ausziehen als Zweiteiler.
  • Gerade für die Übergangszeit haben sich spezielle Windeln bewährt, die von einem Höschen kaum zu unterscheiden sind und genauso an- und wieder ausgezogen werden können.