Seitenanfang

Unsere Adresse

Petersbogen-Apotheke e.K.
Petersstraße 36-44
04109 Leipzig
Telefon: 0341 / 355 20 333
Telefax: 0341 / 355 20 334
www.petersbogen-apotheke.de
info@petersbogen-apotheke.de

Unsere Öffnungszeiten

Mo - Sa:09:00 - 20:00 Uhr

Sie erreichen uns Montag - Freitag ab 08.00 Uhr am Notdienstschalter.

Wir sind zertifiziert!

Veranstaltungskalender

erkennen und verhindern

Gesunde Zähne sind kein Zufall

Karies ist für viele Menschen ein ständiger, mitunter recht schmerzhafter Begleiter. Den Nährboden dafür bildet ein fest auf der Zahnoberfläche haftender Belag, die sogenannte Plaque. Man kann sie leicht feststellen, indem man mit der Zunge über die Zahnoberfläche fährt.
Der Zahnbelag fühlt sich wie 'Pelz' auf der ansonsten glatten Oberfläche an. Die eigentlichen Übeltäter und Auslöser für Karies sind Bakterien, die sich auf dem Belag ansiedeln. Die Stoffwechselprodukte dieser Mikroorganismen - wie etwa Säuren - greifen den Zahnschmelz an und lösen ihn langsam auf. Auch das Zahnfleisch nimmt Schaden. Die Folgen sind Löcher in den Zähnen, Zahnfleischentzündungen und ein daraus entstehender Zahnfleischschwund. Karies beginnt zunächst unbemerkt unter der noch intakten Zahnoberfläche. Erste sichtbare Warnhinweise sind weiße Flecken im Zahnschmelz. Wird Karies in diesem Stadium entdeckt, lässt sie sich unter günstigen Umständen noch abwehren. Mit Hilfe von Fluorid kann oft eine Remineralisation des Schmelzes erreicht werden. Die beginnende Zahnzerstörung wird so gestoppt und wieder rückgängig gemacht. Zahnpflegeprodukte wie beispielsweise elmex Zahnpasta enthalten deshalb den Bestandteil Aminfluorid. Es verbindet sich schon nach wenigen Sekunden Kontaktzeit mit dem Zahnschmelz und macht ihn widerstandsfähiger gegen Karies.

Damit der Schmelz erst gar nicht angegriffen wird, sollte man schon bei der Ernährung achtsam sein. Die angreifenden Bakterien lieben vor allem Süßes. Je mehr Zucker sie über die Ernährung bekommen, desto schneller vermehren sie sich. Besonders kariesfördernd ist Haushaltszucker - egal ob braun oder weiß. Kariesschutz heißt allerdings nicht, völlig auf Süßes zu verzichten. Dank aktiver Abwehrmechanismen wird der Körper mit einer gewissen Menge an Zucker fertig, solange er nicht überfordert wird. Das ist dann der Fall, wenn jemand über den ganzen Tag verteilt immer mal wieder etwas Süßes isst. Aber nicht nur die Ernährung ist wichtig, wenn es um die Verhinderung von Zahnschäden geht. Vorsorge bedeutet auch, dass die Zähne regelmäßig beim Zahnarzt kontrolliert werden, dieser Check sollte mindestens zweimal jährlich erfolgen. Nur so kann im Fall des Falles rechtzeitig mit der Behandlung begonnen werden. Schmerzt ein Zahn erst einmal, ist ein massiver Kariesbefall oft schon eingetreten.

Auch regelmäßiges Zähneputzen ist wichtig: mindestens zweimal täglich, am besten morgens und abends in Verbindung mit einer Zahnspülung. Auch die tägliche Reinigung der Zahnzwischenräume mit Zahnseide oder speziellen Bürsten sollte zur Routine werden. Durch die regelmäßige Intensivfluoridierung - zum Beispiel mit Fluoridgelée - wird der Kariesschutz wirksam ergänzt.

(Quelle: djd/ pt; Foto: djd/ elmex Forschung)