Seitenanfang

Unsere Adresse

Petersbogen-Apotheke e.K.
Petersstraße 36-44
04109 Leipzig
Telefon: 0341 / 355 20 333
Telefax: 0341 / 355 20 334
www.petersbogen-apotheke.de
info@petersbogen-apotheke.de

Unsere Öffnungszeiten

Mo - Sa:09:00 - 20:00 Uhr

Sie erreichen uns Montag - Freitag ab 08.00 Uhr am Notdienstschalter.

Wir sind zertifiziert!

Veranstaltungskalender

Krampfadern behandeln

Wie werden Krampfadern behandelt?

Leider muss man sagen, dass die dem Krampfaderleiden zu Grunde liegende Bindegewebsschwäche nicht heilbar ist. Die Therapie ist darauf ausgerichtet, Beschwerden zu lindern und Komplikationen wie die Thrombose oder Lungenembolie zu verhindern. Die Art der Therapie richtet sich nach dem Ausprägungsgrad der Venenschwäche.

Kompression ist die Basis der konservativen Behandlung

Die konservativen Basismaßnahmen wie Venengymnastik, viel Bewegung, kalte Güsse, Gewichtsreduktion und faserreiche Ernährung sind in jedem Stadium sinnvoll, das Fortschreiten der Erkrankung zu bremsen.

In den meisten Fällen, in denen die Beine am Abend geschwollen sind oder schmerzen, sollten zusätzlich Kompressionsstrümpfe getragen werden. Gerade bei Gelegenheiten, bei denen langes Stehen oder Sitzen nicht zu vermeiden ist, können Kompressionsstrümpfe verhindern, dass sich die Venen noch mehr ausweiten. Dies gilt ebenso für sonst weniger schwere Fälle.

Krampfaderverödung

Krampfadern neigen dazu, sich auf gesunde Venenabschnitte auszudehnen. Um die Vergrößerung von Krampfadern zu stoppen, kann es daher sinnvoll sein, die betroffenen Venen zu veröden oder operativ zu entfernen. Bei der Krampfaderverödung spritzt der Arzt ein Verödungsmittel in die erweiterte Vene. Dieses Mittel reizt die Innenwand der Vene und ruft dadurch eine kleine Entzündung hervor. Die Folge ist, dass die Venenwände verkleben und kein Blut mehr durch sie hindurchfließen kann. Damit die Venen aber richtig verkleben können, müssen die Venenwände in der ersten Zeit komprimiert werden. Dies kann mit Hilfe eines Kompressionsverbandes oder mit Kompressionsstrümpfen erfolgen. Meistens muss die Kompression nur für einige Tage aufrecht erhalten bleiben.

Nicht sinnvoll ist die Krampfaderverödung, wenn ausgedehnte Krampfadern bestehen oder das tiefe Venensystem nicht durchgängig ist. Nach einer operativen Entfernung von ausgeprägten Krampfadern können aber verbliebene kleinere Äste sehr gut verödet werden. In diesen Fällen zahlt oft sogar die Krankenversicherung für die Behandlung(en).

Die operative Therapie: Venenstripping

Bei sehr ausgedehnten Krampfadern ist die Gefahr, Komplikationen zu erleiden, sehr groß. Komplikationen können die schmerzhaften Venenentzündungen oder lebensgefährliche Thrombosen und Lungenembolien sein.

Bei der Operation werden die ausgeweiteten oberflächlichen Beinvenen entfernt. Dadurch kann das Blut meistens wieder ungestört durch das tiefe Venensystem zum Herzen abfließen. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die tiefen Beinvenen durchgängig und funktionstüchtig sind. Meistens werden nur sehr kleine Hautschnitte gesetzt, oft kleiner als einen Zentimeter lang. Heute werden viele Krampfaderoperationen ambulant durchgeführt.

Der Krankenhausaufenthalt beträgt dann nur etwa einen Tag. Die Operation kann manchmal sogar mit lokaler Betäubung durchgeführt werden. Im Anschluss an die Operation ist es extrem wichtig, die Kompressionsstrümpfe für 8 Wochen zu tragen. Dadurch kann die Heilung unter spannungsfreien Bedingungen erfolgen, und die entstehenden Narben sind dann so klein, dass man sie nach einem Jahr kaum noch sieht.

Leider kommt es aber nach vielen Jahren manchmal zu erneuten Krampfadern. Die Ursache ist meist in der zu Grunde liegenden Bindegewebsschwäche zu suchen, die selbst nicht behoben werden kann.