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Hautreaktionen

Schnelle Hilfe bei starkem Juckreiz

Sonnen-, Kosmetik- und Nickelallergien, Ekzeme, Insektenstiche... die Liste der möglichen Ursachen für brennende und juckende Hautausschläge ließe sich noch lange weiterführen. In die Apotheke von Jutta Doebel kommen gerade in den letzten Jahren immer mehr Menschen mit Hautirritationen. 'Ich habe das Gefühl, dass die Hautreaktionen durch äußere Einflüsse wie Sonne, bestimmte Pflegeprodukte oder Insektenstiche immer heftiger werden', berichtet sie von ihren Erfahrungen. Sie empfiehlt in diesen Fällen Präparate mit einer kleinen Menge Hydrocortison.
Bei Hautausschlägen sieht Doebel akuten Handlungsbedarf: 'Es kommt vor allem darauf an, möglichst schnell den Juckreiz zu stillen. Dieser ist für die Betroffenen nicht nur besonders unangenehm, sondern verleitet auch zum Kratzen. Das schädigt die Haut, kann die Entzündung verschlimmern und zu Infektionen führen. Diese Menschen brauchen rasch Hilfe - dafür kommt nur Hydrocortison in Frage. Hydrocortison wirkt schnell entzündungs- und somit auch juckreizhemmend.' Andere Produkte, beispielsweise auf pflanzlicher Basis, können auch zum Ziel führen, brauchen aber oftmals deutlich länger.

Beim Ratschlag, Hydrocortison zu verwenden, gibt es von kritischen Kunden oft skeptische Blicke und Nachfragen. 'Bei 'cortisonhaltig' gehen insbesondere bei älteren Menschen die Alarmglocken an. Man hat ja schon von den schlimmen Nebenwirkungen von Cortison gehört.' Diesen Kunden erklärt die einfühlsame Apothekerin gerne: 'Die beiden Substanzen werden unterschiedlich eingesetzt. Cortison in Form von Tabletten, zum Beispiel in der Rheumatherapie, kann tatsächlich bei längerer Anwendung Nebenwirkungen haben. Dies ist bei der kurzzeitigen äußerlichen Behandlung akuter Hautausschläge mit niedrigdosierten hydrocortisonhaltigen Sprays, Cremes oder Gels nicht der Fall.' 'Darüber hinaus erläutere ich, dass Hydrocortison bereits natürlich in unserem Körper vorkommt und wie wichtig es ist, gegen Hautreaktionen adäquat vorzugehen', so die Expertin weiter. Dass die äußerliche Akuttherapie mit niedrigdosiertem Hydrocortison unbedenklich sei, sehe man auch daran, dass frei verkäufliche Präparate wie zum Beispiel Soventol HydroCort 0,25% oder Soventol HydroCort 0,5% bereits für Kleinkinder ab sechs Jahren eingesetzt werden dürfen. 'Auch habe ich es noch nie erlebt, dass ein Kunde, nachdem ich ihm ein solches Präparat empfohlen hatte, sich über Nebenwirkungen beschwert hätte. Im Gegenteil: Ich bekomme häufig Rückmeldungen wie 'Es hat schnell geholfen' und 'Ich war zufrieden mit Ihrer Empfehlung' ', so das Resümee der Apothekerin.

(Quelle: djd/ pt; Foto: djd/ Soventol)