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Aloe Vera

Aloe Vera – eine Wohltat für die Haut

Ihre Kräfte zur Förderung der Gesundheit sind seit Jahrtausenden bekannt. Schon die Ägypter schätzten die Pflanze als Schönheitsmittel und setzten das Gel in Salben und Ölen ein. Aloe Vera als Nahrungsergänzung und in der Naturkosmetik liegt zur Zeit wieder voll im Trend.

Die Wüstenlilie

Aloe vera barbadensis, die wichtigste Art für die gesundheitsfördernde Anwendung, wächst wild in Mittel- und Südamerika, auf den Kanarischen Inseln, in Afrika und in den Mittelmeergebieten mit heißen, trockenen Sommern und milden Wintern. Ihr kaktusähnliches Aussehen verdankt sie diesem halbtrockenen bis trockenen Lebensraum. Sie muss oft lange Zeit ohne Regen auskommen, während die Sonne weiter unbarmherzig scheint. Doch die Aloe-Pflanze hat sich diesen harten Lebensbedingungen perfekt angepasst.

Durch die Bildung eigener Nährstoff- und Wasserspeicher sichert sie ihr Überleben auch in extremer Trockenheit. Nach außen hin sind ihre grünen Blätter durch eine derbe, wachshaltige Blattrinde vor Verdunstung, Hitze und UV-Strahlung geschützt. Im Inneren der fleischigen Blätter befindet sich das Blattmark. In diesem chlorophyllfreien Mark speichert die Aloe-Pflanze Wasser und Nährstoffe. Zwischen Blattrinde und Blattmark liegen Sekretzellen, die einen gelben, bitteren Saft bergen. Der Hauptbestandteil dieses Saftes ist das Aloin, ein hochwirksames Abführmittel. Der bittere Geschmack dieses Saftes schützt die Aloe-Pflanze vor gefräßigen Tieren.

Inhaltsstoffe

Gespeichert als farbloses, zähflüssiges Gel im Blattmark enthält die Pflanze alles, was sie zum Überleben braucht. Fast 200 Wirkstoffe enthält dieses Blattmark der Aloe Vera, darunter zahlreiche Vitamine, Enzyme und Mineralstoffe, essentielle und nicht essentielle Aminosäuren, ätherische Öle und die schmerzstillende Salizylsäure. Das sind die Inhaltsstoffe, deren Wirkungen auch für den Menschen ausgenutzt werden können.

Einer der Hauptwirkstoffe ist das Acemannan, eine langkettige Zuckerform, ein lebensnotwendiges Kohlenhydrat auch für den Menschen. Dieses Polysaccharid kann in die Zellmembranen eingelagert werden und stärkt den gesamten Organismus gegen Parasiten wie Pilze, Bakterien und Viren. Außerdem aktiviert es auch das Immunsystem. Der große Anteil an Vitamin C und E stärkt den Körper gegen "freie Radikale" und wirkt deshalb stark antioxidativ und zellschützend.

Anwendungsmöglichkeiten

Die Produkte der Naturkosmetik mit einem hohen Aloe-Vera-Anteil, wie Tagescremes oder Bodylotionen, helfen gegen Hautfältchen und beschleunigen die Regeneration der Hautzellen. Als feuchtigkeitsspendendes Kosmetikum für die tägliche Gesichtspflege ist Aloe Vera daher besonders für beanspruchte Haut geeignet. Die Wirkstoffe im Gel der Aloe Vera dringen tief in die Haut ein und binden die Feuchtigkeit in der Haut. So straffen und festigen sie auch das Bindegewebe. Ein Schönheitselixier also für Haut, Haare und Nägel. Eine Gesichtsmassage zum Beispiel mit frischem Pflanzengel ist eine Wohltat für trockene oder reife Haut.

Bei vielen Hautproblemen wie trockener, juckender Haut, Verbrennungen, Sonnenbrand, allergischen Reaktionen, Hautwunden und selbst bei medizinischen Strahlenschäden wird Aloe-Vera-Gel mit außergewöhnlichen Erfolgen zur Hautregeneration verwendet. Aloe Vera wird bei Bestrahlung gegen Krebs auf die bestrahlte Haut aufgetragen und kann auch bei Wunden und frisch genähten Narben eingesetzt werden. Das Gel lindert die Schmerzen, wirkt entzündungshemmend und soll die Narbenbildung reduzieren.

Diese Wirkungen macht man sich ebenfalls bei der Behandlung von Verbrennungen zunutze. Innere und äußere Behandlungen sind auch bei Neurodermitis, Schuppenflechte und gegen jede Art von Juckreiz oder Allergien sinnvoll.

Die heilende Wirkung der Aloe Vera konnte mehrfach nachgewiesen werden, verschiedene klinische Anwendungen am Menschen belegen zumindest eine positive Wirkung auf Hautkrankheiten. In Studien der Weltgesundheitsorganisation WHO sind positive Wirkungen auf die Haut beobachtet worden. Dies gilt vor allem bei Sonnenbrand und Verletzungen der Haut.

Tipps

Seit einigen Jahren blüht der Handel mit Aloe-Vera-Produkten, eine große, unüberschaubare Zahl von Anbietern drängt auf den Markt. Auch in der Kosmetik ist Vorsicht geboten. Passen Sie genau auf, wofür Sie Ihr Geld ausgeben. Auf vielen Cremes und Lotionen wird mit Aloe Vera geworben, der enthaltene Anteil der Pflanze kann dabei jedoch verschwindend gering sein.

Die heilsamen Wirkstoffe des Aloe-Vera-Gels erhält man am ehesten aus dem Frischblatt. In dieser Form bleiben die Vitamine, Enzyme, Mineralstoffe etc. am Besten erhalten. Fertige Aloe-Vera-Produkte als Salben oder Säfte werben oft mit der Aufschrift "100 Prozent Aloe Vera", doch dies sagt nichts darüber aus, ob das Blattgel getrocknet, zu Pulver verarbeitet oder als Konzentrat zugefügt wurde. Achten Sie möglichst auf Verarbeitung frischen Blattmarks.

Die Etiketten sollten alle Inhaltsstoffe vollständig erläutern, bei einem Hinweis auf den Zusatz von Wasser (lateinisch "aqua") handelt es sich wahrscheinlich um ein getrocknetes Extrakt, das wieder mit Wasser versetzt wurde. Zusatzstoffe und Konservierungsmittel sollten möglichst nicht enthalten sein.

Diverse Produkte haben auch ein Gütesiegel des International Aloe Science Council (IASC), der die Reinheit und Menge des in jedem Produkt vorhandenen Aloe-Vera-Gels untersucht.