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Basilikum

Königskraut Basilikum

Basilikum, das Königliche, ist in der Tat ein besonderes Kraut. Seine Heimat liegt im Himalaja, und schon vor 5.000 Jahren haben die Menschen im Zweistromland Basilikum als Duftspender, Gewürz und Heilmittel verwendet. Nach einem langen Weg über Ägypten und Griechenland wird es seit dem Mittelalter auch in Europa angebaut. Für viele ist die heutige italienische Küche ohne Basilikum undenkbar.

Botanische Details des Basilikums

Der vollständige botanische Name des Basilikums lautet Ocimum basilicum L. Sprengel. Die Pflanze gehört zur Familie der Lippenblütlergewächse, der Lamiaceae. Im Deutschen ist es auch als Basilienkraut, Deutscher Pfeffer, Herrenkraut, Hirnkraut, Königsbisam oder Königskraut bekannt.

Basilikum ist eine einjährige Pflanze, die 20 bis 50 cm hoch wächst und einen angenehm aromatischen Geruch verströmt. Je nach Rasse sind die Schmetterlingsblüten weiß, gelblich weiß oder rötlich gefärbt. Die eiförmig oder länglich geformten Blätter sind grün bis weinrot und werden vornehmlich als Gewürz verwendet.

Inzwischen wurden viele Basilikumsorten gezüchtet, deren Duft und Geschmack sich unterscheiden. Die Basilikum-Art Ocimum sanctum (Tulsi), auch als Thaibasilikum bekannt, wird vor allem in ostasiatischen Ländern als Gewürz geschätzt und gilt in Indien als heilige Pflanze.

Basilikum ist auf der ganzen Welt zu finden. Es wird vermutet, dass die Pflanze ursprünglich aus dem Himalaja oder Indien stammt.

Anwendung des Basilikums als Heilpflanze

Basilikumkraut enthält je nach Sorte, Herkunft und Erntezeitpunkt zwischen 0,04% und 0,7% ätherisches Öl mit den Hauptkomponenten Linalool, Estragol und Eugenol. Weiterhin kommen Gerbstoffe und Flavonoide vor. Da Estragol in größeren Mengen giftig sein kann, wird die Verwendung von Basilikum und insbesondere des daraus gewonnenen ätherischen Öls, in dem Estragol hochkonzentriert vorkommt, zu medizinischen Zwecken nicht empfohlen. Gegen die Verwendung des Krautes als Gewürz bestehen jedoch keine Bedenken. Extrakte aus dem Basilikumkraut sind in wenigen Fertigarzneimitteln in geringer Menge zur Behandlung von Verdauungsstörungen enthalten.

Besonders in der ayurvedischen Medizin findet Basilikum häufig Verwendung. Es soll blutreinigend, entgiftend, entzündungshemmend, analgetisch, blutstillend und tonisierend wirken. Es heißt dort „tulsi“ und ist eine heilige, den Göttern Krishna und Vishnu geweihte Pflanze. Es heißt, wer dieser Pflanze demütig entgegentritt, wird Glück und Gesundheit erhalten, für einen Augenblick Gott erschauen und ewigen Segen und ewige Jugend erwerben.

Seit jeher benutzt man in Indien das Kraut, um Seuchen und Epidemien vorzubeugen, als Mittel gegen Fieber, Magen-Darm-Störungen, Hauterkrankungen und auch als Hilfe bei Skorpionstichen.

Auch in der europäischen Alternativmedizin wird Basilikum wegen der belebenden Wirkung bei Schüttelfrost, Erkältungen und Grippe angewandt. Es erzielt gute Heilwirkungen bei Magenkatarrh und lindert sogar schmerzhafte Menstruationsbeschwerden. Manche wenden diese Pflanze auch als
Psychotherapeutikum bei geistiger Erschöpfung, Depressionen, Schlaflosigkeit und Nervosität an. Es soll einen klaren Kopf machen, bei der Überwindung psychischer Probleme helfen und dem Geist wieder Kraft und Klarheit verschaffen. Andere schätzen es als Aphrodisiakum.

Zubereitung als Tee

Gießen Sie einen Teelöffel frische Basilikumblätter mit einem viertel Liter kochendem Wasser auf. Der Tee sollte 10 bis 15 Minuten ziehen.

(Bild: Hemera, PhotoObjects Deluxe)