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Unsere Adresse

Petersbogen-Apotheke e.K.
Petersstraße 36-44
04109 Leipzig
Telefon: 0341 / 355 20 333
Telefax: 0341 / 355 20 334
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Bürocheck

Bürocheck – ist Ihre Büroeinrichtung Ihren Bedürfnissen angepasst?

Wieder einmal müssen wir uns eingestehen, dass die Alten doch Recht hatten. Meistens geschieht das in Form von altbackenen Redewendungen, von den Großeltern noch Lebensweisheiten genannt, die wie aus dem nichts, mit der Stimme des Lateinlehrers, in der passenden Situation vor unserem geistigen Ohr auftauchen.

Der alte Spruch, der einen kausalen Zusammenhang der geistigen Leistungsfähigkeit mit der körperlichen propagiert – nur in einem gesunden Körper soll ja bekanntlich ein gesunder Geist stecken – findet beispielsweise seine Bestätigung in fast jedem Büro. Bestimmte Gegebenheiten und Einrichtungsgegenstände im Heim unserer Arbeitsexistenz zehren an der Gesundheit. Das wiederum hat einen starken Einfluss auf unsere geistige Fitness.

Im Umkehrschluss heißt das, dass Sie durch Bereinigung widriger körperlicher Umstände durchaus das bisschen mentale Kraft herausschinden können, das Ihnen den Vorsprung vor den Kollegen sichern kann. Vielleicht arbeiten ja auch Sie in einem nicht körpergerechten Umfeld, das erst den Beruf zur Arbeit werden lässt. Von den geistigen Torturen, die erst sekundär den Körper dahinsiechen lassen, soll an dieser Stelle nicht die Rede sein.

Beleuchtung

Das Licht im dunklen Tal der Arbeit ist zwar durchaus in seiner unerschwinglichen Halogen-Designerversion als Prestige- und Neidobjekt zu empfehlen, aber zu helles punktförmiges Licht strengt zu sehr die Augen an. Sie müssen sich ständig zwischen hell und dunkel entscheiden. Folge: Augenbrennen, Konzentrationsschwäche und Kopfschmerzen. Von Ärzten wird eine Helligkeit von 500 Lux empfohlen, das entspricht einer 60-Watt-Birne in eineinhalb Metern Entfernung, am besten mit Dimmer, um die Lichtstärke an die wechselnden Lichtverhältnisse am Tag und in der Nacht anzupassen.

Telefon

Wenn Sie sich einen verspannten Nacken wünschen, empfehlen wir, den Hörer immer zwischen Schulter und Kinn einzuklemmen. Außerdem merkt Ihr Zuhörer nicht, ob Sie beim Telefonieren sitzen, stehen, turnen oder umherlaufen, deshalb tun Sie Ihrem Rücken und Ihren Beinen doch den Gefallen und bewegen sich, trotz lebenswichtiger Verhandlungen. Tipp für Extremtelefonierer mit empfindlicher Haut: Desinfizieren Sie hin und wieder den Telefonhörer, um sich nicht auch noch am Abend als Quasselstrippe zu erkennen zu geben: vermehrte Pickel an Kinn und Wange sind schon lange als Telefonakne bekannt.

Bildschirm

Schwerstarbeit für die Augen, mehr als 20.000 Blickwechsel am Tag. Zu kleine Bildschirme und zu geringe Bildwiederholungsraten halten oft noch mehr Anstrengungen bereit. Folge: Augenbrennen, Nervosität, Konzentrationsschwäche und Kopfschmerzen. Wenn Sie sich schon lange einen Neuen kaufen wollten, sollte er mindestens 17 Zoll (43 cm Bildschirmdiagonale) haben, und die Bildwiederholungsrate sollte mindestens 75 Hertz (75 Bilder pro Sekunde) betragen, um kein Flimmern mehr wahrzunehmen.

Elektrosmog

Das magnetische Feld, das alle elektrischen Geräte umgibt, beeinflusst uns nachweislich. Auch wenn der genaue Wirkungsmechanismus nicht bekannt ist, handelt es sich sicherlich nicht um einen Begriff aus der Esoterik, auch wenn er dort sehr oft missbraucht wird. Folgen wie Schlafstörungen und Depressionen sind beschrieben worden. Es ist auch nicht bekannt, welche Strahlenmenge gefährlich ist, die Experten streiten sich darum. Einzige Möglichkeit für Sie: die aktuellen Strahlennormen. Strahlungsarme Monitore tragen das Siegel TCO 99, Computer und Drucker das CE-Zeichen.

Maus

Murine Sehnenscheidenentzündungen oder Nervenreizungen zählen zu den häufigsten Erscheinungen des Informationszeitalters. Legen Sie den gesamten Unterarm bei der Mausarbeit auf und seien Sie sehr penibel bei der Maus-(sollte gut in der Hand liegen) und Mauspadwahl (nicht zu glatt), um den Mausarm zu vermeiden.

Pflanzen

Schon ein oder zwei Pflanzen im Büro verbessern nachhaltig Sauerstoffgehalt und Luftfeuchtigkeit. Zudem werden Raumgifte, die von Geräten und Einrichtungsgegenständen abgegeben werden, von ihnen aufgenommen und unschädlich gemacht. Denken Sie daran, dass Pflanzen Kohlendioxid in Sauerstoff umwandeln. Gerbera nehmen besonders das von Spanplatten ausgedünstete Formaldehyd auf, und Bogenhanf nimmt besonders Benzol auf. Drachenbaum, Grünlilien und Efeu sind weitere hochpotente Giftfresser.

Bürostuhl

Dauerhafte schlechte Haltung führt nicht nur kurzfristig zu Muskelverspannungen und Kopfschmerzen, sondern schädigt auch langfristig die Bandscheiben. Ein guter Bürostuhl hat eine mindestens 50 cm hohe Rückenlehne mit integrierter Stütze der Lendenwirbelsäule, ist drehbar und hat eine leicht nach vorn abfallende Sitzfläche. Sitzbälle und Kniestühle sind wegen der auf Dauer zu großen Anstrengung nur wenigen zu empfehlen, obwohl sie die Rückenmuskeln gut trainieren.

Drucker

Laserdrucker setzen Ozon frei und führen zu Schleimhautreizungen und Konzentrationsproblemen, deshalb sind sie besser im Flur oder in einem gut belüfteten Raum aufgehoben.

Tastatur

Aufgrund andauernder immer gleicher Belastung immer der gleichen Muskeln, Knochen und Gelenke kommt es zu chronischen Zerrungen in den betroffenen Bereichen. Durch Handballenauflagen und ergonomische Tastaturen lässt sich eine zu starke Abwinkelung im Handgelenk vermeiden und die Dauerbelastung extrem vermindern. Zusätzlich empfehlen wir regelmäßige Lockerungsübungen. Wenn Sie gerade nicht tippen, genügt es oft schon, die Handgelenke kreisen zu lassen und die Hände öfters zu öffnen und zu schließen.