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Arteriosklerose

Krill als vorbeugende Maßnahme bei Arteriosklerose

Das kleine Krustentier galt bisher nur als Hauptnahrung für Wale und hielt erst vor wenigen Jahren in Form von natürlichem Krillfleisch Einzug in die menschliche Ernährung.

Seine vorbeugenden Eigenschaften gegen Arteriosklerose bildeten Gegenstand von Untersuchungen, die von Dr. Bartolomé Grillo in der Antarktis durchgeführt wurden.

Der Krill

Auf der Forschungsstation Artiga auf dem Eiskontinent begann Dr. Grillo im Jahr 1995 zu erkunden, wie sich Krill auf den tierischen Organismus auswirkt. So fand er heraus, dass sich bei Pinguinen, egal welchen Alters, keine Ablagerungen in den Blutgefässen bilden, wie sie für eine Arteriosklerose typisch sind. Diese Erkenntnis führte er auf ihre Ernährung zurück, die hauptsächlich aus Krill besteht.

Der Krill stellt für viele Meerestiere und Fische ein Nahrungsmittel dar und ist im südlichen Ozean als schwerwiegende Folge des ungeregelten Walfangs im Überfluss vorhanden. Denn die grossen Meeressäuger vertilgen auch die grössten Mengen dieses winzigen Krebstierchens. Doch mit dem bedrohlichen Rückgang der Walbestände herrscht heute eben ein Überangebot an Krill im Südpolarmeer.

Reines Protein

Man sagt, dass der Krill fast zur Hälfte aus 'reinem Protein' besteht. Die Krillvorkommen im antarktischen Meer belaufen sich auf sechs Milliarden Tonnen, wobei der Mensch schätzungsweise jährlich zwischen 50 und 150 Millionen Tonnen des Krustentierchens konsumieren könnte. Seine rasche Vermehrung und das fast völlige Fehlen von natürlichen Gegnern sichern die Erhaltung der Krillbestände in einem Ausmass, das seine Nutzung für den Verbrauch durch den Menschen während vieler Jahre ermöglicht. Die Ergebnisse von Laboruntersuchungen weisen darauf hin, dass Krill zudem wirksam ist zur Vorbeugung und Bekämpfung von
Erkrankungen, die von Ablagerungen in den Blutgefässen herrühren.

Dies ergab eine Untersuchung, die Dr. Grillo in Uruguay an Kaninchen
durchführte. Dabei wurde eine Gruppe Kaninchen mit stark cholesterinhaltiger Nahrung versorgt und die andere Gruppe mit Krill ernährt. Die Tiere, welche Krillfutter erhielten, wiesen gar keine Ablagerungen in den Blutgefässen auf oder vorhandene Ablagerungen waren wesentlich zurückgegangen. Die Tiere der Gruppe mit der stark cholesterinhaltigen Nahrung hingegen entwickelten rasch eine Arteriosklerose.

Eigenschaften des Krillöls

Verschiedene klinische Studien haben nachgewiesen, dass Krillöl:

  • ein potenter Entzündungshemmer ist.
  • eine Fähigkeit als Antioxidant hat, die 300 Mal so hoch ist wie die von Vitamin A und E und 48 Mal so hoch wie bei aus Fischölen gewonnenem Omega-3.
  • Entzündungen, Schmerzen und Gelenkstarre in Fällen von Arthritis, Osteoarthritis und anderen Gelenkleiden mindert.
  • bei der Verhütung und Behandlung von kardiovaskulären Pathologien hilft, indem es die Entzündung reduziert und die Lipidwerte im Blut innerhalb gesunder Grenzen hält.
  • die Glukosewerte, die "schlechten" Cholesterinwerte und Triglizeridwerte reduziert und die "guten" Cholesterinwerte ansteigen lässt.
  • die mit dem prämenstrualen Syndrom verbundenen physischen und emotionalen Symptome lindert.
  • zu einer besser Funktion der verschiedenen Organe und Gewebe beiträgt.
  • gegen die durch freie Radikale verursachten Schäden vorbeugt.
  • die Gesundheit allgemein sowie das Energiegefühl und Wohlbefinden verbessert.

(Quelle: ddp)